Konzept & Design:
Gemeinsam denken, gemeinsam gestalten

Laut denken erlaubt (meistens)

Neun Designer*innen, jede*r an einem Schreibtisch aus der eigenen Werkstatt. Manchmal herrscht betriebsame Stille, in der sich jede*r in die eigene Arbeit vertieft, dann wieder eine lebendige Geräuschkulisse aus Gesprächen mit der Kundschaft, Abstimmungen mit Bauleitungen und vor allem dem Austausch untereinander. Hier entstehen Messestände, Showrooms, Arbeitswelten und Innenausbauten, wobei niemand isoliert arbeitet, sondern Ideen kontinuierlich geteilt, diskutiert und gemeinsam weiterentwickelt werden.
Auch Marketing und Vertrieb sind Teil dieses Raums, weil kurze Wege und direkter Austausch wichtiger sind als repräsentative Einzelbüros. So entstehen Projekte nicht in Silos, sondern im Dialog zwischen allen Disziplinen.

Jedes Projekt hat eine feste Ansprechperson im Design, die es von Anfang bis Ende verantwortet. Gleichzeitig ist niemand auf ein Format festgelegt. Die Vielfalt weitet den Blick – und sorgt dafür, dass Ideen aus dem Messebau den Innenausbau bereichern und umgekehrt.

Die einen schätzen die Taktung des Messebaus, seine kurzen Zyklen und schnellen Entscheidungen; andere finden ihre Stärke in der Tiefe langfristiger Innenausbauprojekte, wo Details über Monate wachsen dürfen. Was dabei entsteht, ist mehr als ein fertiges Projekt – es ist Erfahrung, die in jede nächste Aufgabe einfließt.

Unsere kreativen Köpfe

Neun verschiedene Werdegänge, neun unterschiedliche Perspektiven. Einige unserer Designer*innen haben eine Handwerksausbildung absolviert, bevor sie sich dem Innenarchitektur, Architektur- oder Designstudium widmeten, während andere direkt von der Hochschule kamen. Und dann gibt es noch diejenigen, die beide Welten in sich vereinen: im Herzen Handwerker*in, im Kopf Gestalter*in.

Diese unterschiedlichen Hintergründe ermöglichen es, Projekte aus verschiedenen Blickwinkeln anzugehen: mit Fokus auf Nachhaltigkeit, auf technische Herausforderungen, mit einem ausgearbeiteten Konzept im Rücken oder dem Mut, die Idee im Prozess zu finden.

So unterschiedlich diese Wege auch sein mögen, eines verbindet alle: die Leidenschaft für Räume, die Menschen zusammenbringen, Austausch ermöglichen und echte Verbindung schaffen. Eine Haltung, die das Design Team nicht nur in Projekten zeigt, sondern täglich miteinander lebt.

Vom Kopf aufs Papier: Die Konzept- und Designphase

Das Tandem

An jedem Projekt arbeiten von Anfang an ein Duo aus Design und Bauleitung. Beide sind direkte Ansprechpersonen für die Kundschaft und kennen das Projekt in allen Details: von der ersten Idee bis zur Nachbetreuung. Das bedeutet kurze Wege, schnelle Entscheidungen und vor allem Kontinuität. Auch nach Abschluss bleibt das Tandem verfügbar: für Anpassungen, Fragen oder ein gemeinsames De-Briefing, in dem reflektiert wird, was funktioniert hat und welche Erkenntnisse sich mitnehmen lassen.

Die Idee

In der Konzeptionsphase werden strategische Grundlagen geklärt und erste Ideen entwickelt. Das Design entsteht digital in 3D-Software, die es ermöglicht, Räume virtuell begehbar zu machen und räumliche Wirkungen früh zu überprüfen. Parallel dazu wird auch haptisch gearbeitet. Materialproben liegen auf den Tischen, Samples werden verglichen, Oberflächen angefasst, weil diese physische Auseinandersetzung wichtig ist, um Haptik und Wirkung wirklich zu verstehen und nicht nur am Bildschirm zu erahnen.

Der Schulterblick

Sobald ein Entwurf steht, schaut die Kundschaft drüber, gibt Feedback und Anpassungen werden vorgenommen. Parallel dazu entsteht eine erste Kostenschätzung auf Basis konkreter Materialmengen, Arbeitsaufwände und aktueller Marktpreise. Der direkte Austausch zwischen Design und Bauleitung sorgt dafür, dass Gestaltung und Budget von Anfang an Hand in Hand gehen.

Der Dialog

Sobald es in Richtung Umsetzung geht, intensiviert sich der Austausch zwischen Design und Werkstatt. Jetzt werden Entwürfe konkret durchgesprochen, Detailzeichnungen erstellt, Konstruktionen auf Umsetzbarkeit geprüft und Lösungen entwickelt, die gestalterisch funktionieren und sich handwerklich realisieren lassen. Dieser Dialog ist kein Abnicken, sondern ein echtes Weiterdenken. Oft entstehen hier die besten Ideen, weil beide Seiten ihre Expertise einbringen. Was am Bildschirm entworfen wurde, wird in der Werkstatt hinterfragt, optimiert und manchmal auch noch besser gemacht.

Gestaltung, die überzeugt.

German Design Award, iF Design Award, ICONIC Award, BrandEx Award: Viele unserer Projekte wurden bereits ausgezeichnet. Nicht nur für Design und Konzeption, sondern auch in Kategorien wie Sustainability und Circular Design.

Diese Bandbreite ist kein Zufall. Sie entsteht, weil bei uns Designer*innen und Handwerker*innen unter einem Dach arbeiten. Wenn Gestaltung und Fertigung von Anfang an zusammendenken, entstehen Lösungen, die in mehreren Dimensionen überzeugen: konzeptionell durchdacht, handwerklich präzise und nachhaltig umsetzbar. Internationale Fachjurys bewerten genau diese Ganzheitlichkeit. Sie sehen, dass hinter einem ausgezeichneten Messestand mehr steckt als eine gelungene Optik. Es ist die Verbindung aus strategischem Denken, gestalterischer Kraft und handwerklicher Expertise, die den Unterschied macht – und Jurys überzeugt.

Idee von Ihnen. Design und Umsetzung von uns.
Lassen Sie uns sprechen.

Sie haben eine Vision? Wir machen daraus Realität. Ob Messe, Showroom oder Office: Erzählen Sie uns von Ihrem Projekt. Wir hören zu, denken mit und liefern Ideen, die nicht nur gut aussehen, sondern auch funktionieren.

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Schreiben Sie uns eine Email.

Oder rufen Sie uns einfach an:

+49 (0) 8123 9305 - 0

Häufige Fragen zu unserer Konzept- und Designarbeit

Wir haben ein neunköpfiges Team aus Designer*innen. Sie können uns also in jeder Projektphase einbinden. Ob Sie nur die handwerkliche Umsetzung brauchen, bereits in der Gestaltungsphase Unterstützung wünschen oder ein Projekt von Grund auf entwickeln möchten: Wir steigen genau dort ein, wo Sie uns brauchen.

Auf den ersten Blick erscheint Einzelvergabe günstiger. Langfristig entstehen aber versteckte Kosten durch Koordinationsaufwand, Verzögerungen, Risikozuschläge an Schnittstellen und Nachbesserungen. Als Generalunternehmen kalkulieren wir transparent. Sie zahlen für Qualität aus einer Hand, ohne versteckte Folgekosten. Durch interne Koordination verkürzen wir Projektlaufzeiten und reduzieren Betriebsunterbrechungen.

Ja - wir können grundsätzlich in jeder Projektphase einsteigen. Ob Sie bereits ein fertiges Design mitbringen oder nur eine erste Idee haben, spielt keine Rolle. Wir übernehmen die Konzeption, die gestalterische Entwicklung, die Fertigung oder auch nur einzelne Teilschritte. Entscheidend ist, dass am Ende ein Projekt entsteht, das funktioniert, überzeugt und hält.

Individuelle Messestände lassen sich so konzipieren, dass Grundelemente wiederverwendbar sind. Tragstrukturen, Beratungsräume und Ausstattung werden für verschiedene Standgrößen adaptiert, während Produktpräsentationen und Grafiken messespezifisch angepasst werden. Das verbindet konsistente Markenidentität mit individueller Relevanz.

Messestand Design ist mehr als schöne Optik. Es verbindet strategische Raumplanung mit durchdachter Materialauswahl, präziser Grafikgestaltung und der Integration technischer Elemente. Ziel ist ein Messeauftritt, der nicht nur gut aussieht, sondern Ihre Botschaft klar transportiert und Besucher*innen gezielt führt.

Jedes Projekt startet mit einem Briefing-Gespräch. Wir klären gemeinsam Ihre Ziele, betrachten Ihre Zielgruppe(n) und die Rahmenbedingungen. Daraus entwickeln wir ein Konzept, das wir in enger Abstimmung mit Ihnen verfeinern. Nach Ihrer Freigabe beginnt die Fertigung in unseren eigenen Werkstätten. Während des gesamten Projekts begleiten Sie feste Ansprechpersonen aus Design und Bauleitung. Das sorgt für Kontinuität und direkte Kommunikation. Bei Messeständen übernehmen wir den Auf- und Abbau vor Ort, bei Innenausbauprojekten die Montage und persönliche Übergabe.

Nachhaltiger Messebau beschreibt einen Planungs‑ und Bauprozess, bei dem Materialien, Energie und Logistik so eingesetzt werden, dass sie wiederverwendbar, ressourcenschonend und transparent nachvollziehbar sind. Dazu gehören langlebige Komponenten, sortenreine Materialien, kurze Transportwege und klare Prozesse, die Abfall und CO₂ reduzieren.