Nachhaltiger Messebau:
Heute ein Statement, morgen der Standard

Nachhaltigkeit ist das Schlagwort jeder Messe. Und doch verharrt der konventionelle Messebau oft in alten Mustern: produzieren, nutzen, entsorgen. Wir möchten diese bequeme Wegwerfmentalität hinter uns lassen und stattdessen auf Transparenz und messbare Veränderungen setzen.
Dabei leitet uns eine ehrliche Erkenntnis: Einen vollständig nachhaltigen Messestand gibt es nicht. Stattdessen kann aber jedes Projekt Stück für Stück umweltbewusster gestaltet werden: durch kluge Materialwahl, innovative Konzepte und echte Verantwortung.

Gelebte Praxis bei IBC Solar:
Bodenlos nachhaltig

Nachhaltigkeit entsteht nicht durch gute Absichten, sondern durch konkrete Entscheidungen - auch wenn diese manchmal vom Gewohnten abweichen. Beim Messeauftritt von IBC Solar haben wir deshalb auf den Bodenbelag verzichtet und damit 7.000 kg Material eingespart. Da wir zudem konsequent sortenrein gearbeitet haben, konnten 98 % der verwendeten Komponenten direkt in biologische oder technische Kreisläufe zurückgeführt werden. Die übrigen 2% fanden ein neues Zuhause, z.B. als Zaun im Bienengarten der Montessori Schule Dachau.

VIDEO IBC

Wenn Verantwortung auf Wirtschaftlichkeit trifft

Kosten & Kalkulation

  • Amortisation bereits ab dem zweiten Einsatz

  • Kein erneutes Briefing, kein wiederholter Planungsaufwand

  • Präzisere Budgetplanung durch bekannte Kostenstrukturen

Profil & Positionierung

  • Sichtbares Nachhaltigkeitsengagement gegenüber Kundschaft und Partner*innen

  • Hochwertige Optik ohne gestalterische Kompromisse

  • Wettbewerbsvorteil bei Ausschreibungen mit Nachhaltigkeitskriterien

Verantwortung & Vorschrift

  • Messbar kleinerer ökologischer Fußabdruck

  • Frühzeitige Konformität mit verschärften Umweltauflagen

  • Zertifizierungen und Nachweise auf Wunsch

Nachhaltigkeit ist kein Resultat, sondern der Ausgangspunkt.

Wer einen Messestand wirklich nachhaltig gestalten will, muss das von der ersten Skizze an mitdenken – nicht erst beim Abbau. Denn was am Ende recycelt, weitergenutzt oder zurückgeführt werden kann, ist keine Frage des guten Willens, sondern der richtigen Planung. Kreisläufe, Materialwahl, Logistik: All das entscheidet sich lange bevor der erste Nagel gesetzt wird.

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Nachhaltig geplant

Am Anfang steht nicht der Entwurf, sondern das Gespräch. Wir klären, welche Ziele der Auftritt verfolgt, auf welchen Messen und wie oft der Stand eingesetzt wird und was danach mit ihm passieren soll. Denn ob er wiederverwendet, angepasst oder sortenrein zurückgeführt wird, ist keine Frage, die sich am Ende stellt – sie bestimmt von Beginn an, wie wir planen, was wir verbauen und was wir bewusst weglassen.
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Bewusst gewählt

Bei der Materialwahl spielen Optik und Funktion eine wichtige Rolle – aber eben nicht nur. Genauso entscheidend ist nämlich, was nach dem Abbau damit passiert. Deshalb setzen wir auf FSC-zertifiziertes Holz, Aluminium und Stahl aus Sekundärquellen sowie sortenreine Textilien. Also Materialien, die nicht im Container landen, sondern in biologische oder technische Kreisläufe zurückfließen. Wo es sinnvoll ist, planen wir außerdem modular, sodass einzelne Elemente für den nächsten Auftritt weitergenutzt oder angepasst werden können.
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Ehrlich kommuniziert

Gedruckte Broschüren und Flyer erfüllen ihren Zweck – drei Tage lang. Was danach mit ihnen passiert, ist bekannt. Displays, Touchscreens und Medienwände ersetzen diese Einwegkommunikation durch Inhalte, die aktuell bleiben, weniger wiegen und sich von Auftritt zu Auftritt anpassen lassen. Die eingesetzten Geräte werden gemietet oder projektübergreifend genutzt, sodass auch logistisch kein unnötiger Aufwand entsteht.
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Transparent gemessen

Nachhaltigkeit lässt sich im Nachhinein dokumentieren – beeinflussen lässt sie sich nur vorher. Deshalb legen wir Rücknahme-Systeme, sortenreine Trennung und die Erfassung des ökologischen Fußabdrucks bereits in der Planungsphase fest. Was von Anfang an mitgedacht wird, lässt sich am Ende nicht nur belegen, sondern auch glaubwürdig kommunizieren.
Nachhaltigkeit, die überzeugt. Weit über die Messe hinaus.
Lassen Sie uns sprechen.

Ein Messestand, der von Anfang an zu Ende gedacht ist, leistet mehr als einen starken Auftritt. Er verbraucht weniger, hinterlässt weniger und funktioniert über einen einzelnen Einsatz hinaus – weil er so geplant wurde. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer Arbeitsweise, die Verantwortung nicht als Einschränkung versteht, sondern als Anspruch.

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Häufige Fragen zu nachhaltigem Messebau

Ein nachhaltiger Messestand entsteht nicht am Schreibtisch, sondern im Gespräch. Wir analysieren zu Beginn, welche Ziele der Auftritt verfolgt, wie oft und wo der Stand eingesetzt wird und was danach mit ihm passieren soll. Daraus leiten sich Materialwahl, Konstruktion und Logistik ab: So können Kreisläufe, Wiederverwendbarkeit und Transportwege von der ersten Skizze an mitgedacht werden.

Eine pauschale Antwort gibt es hier nicht, denn die Kosten hängen vom Konzept ab: Von Größe, Materialwahl, Einsatzhäufigkeit und davon, was nach der Messe mit dem Stand passieren soll. Was sich aber sagen lässt: Wer von Anfang an auf Wiederverwendbarkeit setzt, investiert einmal und spart bei jedem weiteren Einsatz.

Konventionelle Messestände folgen dem Prinzip produzieren, nutzen, entsorgen. Nachhaltige Messestände denken in Kreisläufen: Materialien werden mehrfach genutzt, sortenrein getrennt und in biologische oder technische Kreisläufe zurückgeführt. Das spart Ressourcen, reduziert Abfall und senkt langfristig die Kosten, ohne auf Wirkung zu verzichten.

Wir setzen auf PEFC-zertifiziertes Holz, das verschraubt statt verleimt wird, recyceltes Aluminium, sortenreine Textilien mit Rücknahmesystem sowie digitale Präsentationslösungen, die gedruckte Materialien ersetzen. Entscheidend ist nicht nur die Materialwahl selbst, sondern dass alle Komponenten so verarbeitet werden, dass sie am Ende ihres Einsatzes einen zweiten Weg kennen.

Ja, verschiedene Zertifizierungen bewerten die Nachhaltigkeit von Messeständen. Dazu gehören Cradle to Cradle-Prinzipien, CO₂-Bilanzen oder Umweltsiegel für verwendete Materialien. Die STEP Initiative (Sustainable Trade Events Partnership) vergibt zudem den Sustainable Exhibitor Award an Aussteller mit nachweislich nachhaltigen Messekonzepten. Wir haben diesen Award u.a. für den IBC Messeauftritt auf der Intersolar 2024 erhalten. Darüber hinaus wurde der Auftritt für Meggle 2024 und 2025 mit dem Better Stands Gold Awards prämiert. Der Award bewertet Standbauweise, Materialien, Möbel und anfallenden Abfall nach ihrer Wiederverwendbarkeit. Die höchste Stufe Gold erhalten nur Konzepte, die konsequent auf Mehrfachnutzung ausgelegt sind.

Ehrlich gesagt: einen hundertprozentig nachhaltigen Messestand gibt es nicht. Aber jedes Projekt lässt sich konsequenter gestalten als das vorherige. Wir legen den Ressourcenverbrauch offen, prüfen Alternativen und setzen dort an, wo Veränderungen die größte Wirkung zeigen, Schritt für Schritt, Messe für Messe.