Konzept & Design:
Gemeinsam denken, gemeinsam gestalten

Laut denken erlaubt (meistens)

Neun Designer*innen, jede*r an einem Schreibtisch aus der eigenen Werkstatt. Manchmal herrscht betriebsame Stille, in der sich jede*r in die eigene Arbeit vertieft, dann wieder eine lebendige Geräuschkulisse aus Gesprächen mit der Kundschaft, Abstimmungen mit Bauleitungen und vor allem dem Austausch untereinander. Hier entstehen Messestände, Showrooms, Arbeitswelten und Innenausbauten, wobei niemand isoliert arbeitet, sondern Ideen kontinuierlich geteilt, diskutiert und gemeinsam weiterentwickelt werden.

Auch Marketing und Vertrieb sind Teil dieses Raums, weil kurze Wege und direkter Austausch wichtiger sind als repräsentative Einzelbüros. So entstehen Projekte nicht in Silos, sondern im Dialog zwischen allen Disziplinen.

Jedes Projekt hat seine*n Designer*in, der*die es von Anfang bis Ende verantwortet. Aber niemand arbeitet ausschließlich an Messeständen oder nur im Innenausbau. Die Vielfalt der Aufgaben hält das Denken frisch und sorgt dafür, dass Ideen aus einem Bereich in den anderen fließen können.

Manche schätzen die Dynamik des Messebaus mit seinen Zyklen und schnellen Entscheidungsprozessen, andere bevorzugen die Tiefe langfristiger Innenausbauprojekte, bei denen Details über Monate hinweg reifen und sich entwickeln können.
Am Ende entsteht so nicht nur ein Projekt, sondern Erfahrung, die in die nächste Aufgabe einfließt.

Ein Projekt in vier Kapiteln

01

Das Tandem

An jedem Projekt arbeiten von Anfang an ein Duo aus Design und Bauleitung. Beide sind direkte Ansprechpersonen für die Kundschaft und kennen das Projekt in allen Details: von der ersten Idee bis zur Nachbetreuung. Das bedeutet kurze Wege, schnelle Entscheidungen und vor allem Kontinuität. Auch nach Abschluss bleibt das Tandem verfügbar: für Anpassungen, Fragen oder ein gemeinsames De-Briefing, in dem reflektiert wird, was funktioniert hat und welche Erkenntnisse sich mitnehmen lassen.
02

Die Idee

In der Konzeptionsphase werden strategische Grundlagen geklärt und erste Ideen entwickelt. Das Design entsteht digital in 3D-Software, die es ermöglicht, Räume virtuell begehbar zu machen und räumliche Wirkungen früh zu überprüfen. Parallel dazu wird auch haptisch gearbeitet. Materialproben liegen auf den Tischen, Samples werden verglichen, Oberflächen angefasst, weil diese physische Auseinandersetzung wichtig ist, um Haptik und Wirkung wirklich zu verstehen und nicht nur am Bildschirm zu erahnen.
03

Der Schulterblick

Sobald ein Entwurf steht, schaut die Kundschaft drüber, gibt Feedback und Anpassungen werden vorgenommen. Parallel dazu entsteht eine Kostenschätzung, die auf Erfahrung und dem direkten Austausch zwischen Design und Bauleitung basiert. Diese Transparenz schafft Planungssicherheit und ermöglicht fundierte Entscheidungen bereits in frühen Projektphasen, ohne dass später nachträglich korrigiert oder nachverhandelt werden muss.
04

Der Dialog

Sobald es in Richtung Umsetzung geht, intensiviert sich der Austausch zwischen Design und Werkstatt. Jetzt werden Entwürfe konkret durchgesprochen, Detailzeichnungen erstellt, Konstruktionen auf Umsetzbarkeit geprüft und Lösungen entwickelt, die gestalterisch funktionieren und sich handwerklich realisieren lassen. Dieser Dialog ist kein Abnicken, sondern ein echtes Weiterdenken. Oft entstehen hier die besten Ideen, weil beide Seiten ihre Expertise einbringen. Was am Bildschirm entworfen wurde, wird in der Werkstatt hinterfragt, optimiert und manchmal auch noch besser gemacht.

Unsere kreativen Köpfe

Neun verschiedene Werdegänge, neun unterschiedliche Perspektiven. Einige unserer Designer*innen haben eine Handwerksausbildung absolviert, bevor sie sich dem Architektur- oder Designstudium widmeten, während andere direkt von der Hochschule kamen. Und dann gibt es noch diejenigen, die beiden Welten vereinen und sich im Herzen als Handwerker*innen, im Kopf jedoch als Gestalter*innen fühlen. Diese Vielfalt macht den entscheidenden Unterschied und zeigt sich auch in dem, wofür wir brennen.

Während sich die einen für nachhaltigen Innenausbau begeistern, brennen andere für technische Herausforderungen. Manche lieben die pure Kreativleistung beim Entwurf, andere wiederum schätzen den Moment, wenn aus einer ungewöhnlichen Idee etwas Greifbares entsteht.

So unterschiedlich diese Wege und Vorlieben auch sein mögen: alle verbindet die Leidenschaft für Räume. Räume, die Menschen zusammenbringen, Austausch ermöglichen und echte Verbindung schaffen. Eben genau so, wie es jeden Tag im Design Team gelebt wird.

Let’s talk
Lassen Sie uns sprechen.

Sie haben ein Projekt im Kopf? Wir hören zu, denken mit und sagen ehrlich, was geht und was nicht. Das erste Gespräch kostet nichts außer Zeit. Wir freuen uns auf Ihre Ideen!

Lassen Sie uns sprechen.

Schreiben Sie uns eine Email.

Oder rufen Sie uns einfach an:

+49 (0) 8123 9305 - 0

Häufige Fragen zu unserer Konzept- und Designarbeit

Beides ist möglich. Ob Sie nur die Umsetzung brauchen oder bereits in der Gestaltungsphase Unterstützung wünschen, entscheiden Sie. Unsere Designer*innen und Handwerker*innen stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Auf den ersten Blick erscheint Einzelvergabe günstiger. Langfristig entstehen aber versteckte Kosten durch Koordinationsaufwand, Verzögerungen, Risikozuschläge an Schnittstellen und Nachbesserungen. Als Generalunternehmen kalkulieren wir transparent. Sie zahlen für Qualität aus einer Hand, ohne versteckte Folgekosten. Durch interne Koordination verkürzen wir Projektlaufzeiten und reduzieren Betriebsunterbrechungen.

Ja, wir steigen in jeder Projektphase ein. Wenn Sie bereits ein fertiges Design haben, übernehmen wir die komplette Umsetzung von der Fertigung bis zur Montage. Genauso unterstützen wir Sie aber auch schon in der Konzeptphase.

Individuelle Messestände lassen sich so konzipieren, dass Grundelemente wiederverwendbar sind. Tragstrukturen, Beratungsräume und Ausstattung werden für verschiedene Standgrößen adaptiert, während Produktpräsentationen und Grafiken messespezifisch angepasst werden. Das verbindet konsistente Markenidentität mit individueller Relevanz.

Messestand Design ist mehr als schöne Optik. Es verbindet strategische Raumplanung mit durchdachter Materialauswahl, präziser Grafikgestaltung und der Integration technischer Elemente. Ziel ist ein Messeauftritt, der nicht nur gut aussieht, sondern Ihre Botschaft klar transportiert und Besucher*innen gezielt führt.

Jedes Projekt startet mit einem Briefing-Gespräch. Wir klären gemeinsam Ihre Ziele, betrachten Ihre Zielgruppe(n) und die Rahmenbedingungen. Daraus entwickeln wir ein Konzept, das wir in enger Abstimmung mit Ihnen verfeinern. Nach Ihrer Freigabe beginnt die Fertigung in unseren eigenen Werkstätten. Während des gesamten Projekts begleiten Sie feste Ansprechpersonen aus Design und Bauleitung. Das sorgt für Kontinuität und direkte Kommunikation. Bei Messeständen übernehmen wir den Auf- und Abbau vor Ort, bei Innenausbauprojekten die Montage und persönliche Übergabe.

Ehrlich gesagt: einen hundertprozentig nachhaltigen Messestand gibt es nicht. Aber jedes Projekt lässt sich konsequenter gestalten als das vorherige. Wir legen den Ressourcenverbrauch offen, prüfen Alternativen und setzen dort an, wo Veränderungen die größte Wirkung zeigen, Schritt für Schritt, Messe für Messe.